Node.js kann schnell zur wachsenden Bestie werden, wenn man die Struktur nicht im Griff hat. Das Problem ist nicht neu, aber es gibt Wege, die Komplexität zu zähmen. Erstmal: MVC ist gut, aber nicht das Allheilmittel. Wenn die Architektur aus dem Ruder läuft, hilft oft ein Blick auf Domain-Driven Design. Das zwingt dich, den Code um Geschäftslogik herum zu strukturieren, statt um technische Details.
TypeScript... ja, das ist so eine Sache. Es bringt Typensicherheit ins Spiel, was bei einem großen Projekt Gold sein kann. Aber ja, es kommt mit einem gewissen Overhead. Wenn du bereit bist, die Lernkurve zu nehmen, kann es helfen, den Überblick zu behalten, weil du einfach weniger Fehler machst. Und lass die IDE für dich arbeiten - mit TypeScript wird sie dein bester Freund.
Verzeichnisse und Module? Modularisierung ist der Schlüssel. Zerleg deine Anwendung in kleinere, unabhängige Module. Mach dir den Aufwand, die Grenzen klar zu ziehen. Jedes Modul soll eine klare Aufgabe haben. Vermeide es, Abhängigkeiten quer durch die Anwendung zu ziehen. Das ist wie ein Minenfeld - früher oder später trittst du drauf.
Eine persönliche Anekdote: Ich hab mal an einem riesigen Projekt gearbeitet, wo jede Komponente in einer monolithischen Struktur lag. Eine Änderung löste eine Kettenreaktion von Bugs aus. Erst als wir auf Microservices umstellten, kehrte Ruhe ein. Es war ein Balanceakt, aber es hat die Wartung erheblich vereinfacht.
Tools? Es gibt viele. Linting-Tools wie ESLint helfen, den Code sauber zu halten. Und Tests - automatisierte Tests, so viele wie nur möglich. Das gibt dir die Sicherheit, dass nichts kaputtgeht, wenn du etwas änderst.
Am Ende des Tages geht es darum, diszipliniert zu bleiben und nicht einfach Features reinzuhämmern, ohne die Architektur zu hinterfragen. Fix it - oder bau’s nicht.